Femø

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Landschaftsbildern

Femø ist bereits mit seinen schönen und abwechslungsreichen Landschaftsbildern für sich selbst eine Sehenswürdigkeit – eine hügelige Moränenlandschaft mit dem höchsten Punkt Issemose-Berg mit einer Höhe von 22 m über dem Meeresspiegel.

Den schönsten Aussichtspunkt gibt es an der Ecke beim Hügelhof (Bakkegården). Die Landschaft wird geprägt von kleinen Moorseen und Niederungen, die von baumbewachsenen Gebieten umgrenzt sind. Eines dieser Gebiete ist der Weidengarten, vielleicht der einzige noch vorhandene private Weidengarten. Die Inselbewohner, die über kein eigenes Land verfügten, hatten so die Möglichkeit, zur Beschaffung von Brennholz Kopfweiden zu beschneiden.

Charakteristisch für die Landschaft sind die vielen Pappel- oder Weidenreihen, die strahlenförmig von den beiden Dörfern Norddorf und Süddorf verlaufen. Durch diesen Zuschnitt der Felder und Äcker konnte erreicht werden, daß jeder Bauer einen gleichen Anteil an guten und schlechten Böden hatte und auch die Entfernung vom Dorf zum eigenen Land für alle Bauern gleich weit war.
Die Landschaft wird von dem Tallauf des “Beckens” durchschnitten, der vermutlich in der Eiszeit durch Schmelzwasser geschaffen wurde. Dieses Becken teilt die Insel in zwei Teile.
Nach Osten hin wurde dieses Tal in der Zeit zwischen 1890 und 1930 trocken gelegt. Der Dorfteich im Norddorf ist heute der letzte Rest des Beckens, der im Mittelalter noch mit dem Meer verbunden und sogar schiffbar war.

Früher war Femø für seine vielen Fruchtplantagen bekannt. Heute gibt es aber nur noch einige wenige Fruchtgärten. So wird die Insel heute dominiert von moderner Landwirtschaft mit Getreide und Zuckerrüben. Es werden aber auch Samen für Blumen und landwirtschaftliche Produkte angebaut.