Femø

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Spezielle Sehenswürdigkeiten

Die Schwarzen Bretter

In der Zeit des Ersten Weltkrieges gab es nur wenige Inselbewohner, die täglich Zeitung lasen. So hatten der Lehrer Lindhardt, der „Politiken“ abonniert hatte, und der Kaufmann Hendrichsen, der die Lokalzeitung hielt, die Idee, an dem Laden in Nørreby eine schwarze Tafel anzubringen, auf die sie handverlesene Nachrichten aus beiden Zeitungen schrieben. Jeden Vormittag aktualisierte Lindhardt die Nachrichten; er zeichnete sogar Karten der West- und Ostfront, so dass jeder die Entwicklungen auf Europas Schlachtfeldern verfolgen konnte.

Später wurden weitere gleichartige Tafeln aufgestellt und heute gibt es insgesamt vier Schwarze Bretter, die immer noch zur Information der Inselbewohner über große und kleine Begebenheiten genutzt werden. Also habe immer ein auge auf die Schwarzen Bretter!

Femø-Museum

Du kannst Bodenbearbeitungsgerätschaften, Küchenwerkzeuge, ausgestopfte Tiere, merkwürdige Steine und vieles anderes in dem kleinen Museum, Kirkehaeldevej 44, sehen, das Mittwoch zwischen 13.00 und 16.00 (vom 24. Juni bis 12. August) geöffnet ist.

Eintritt 10,- kr, Kinder gratis.

Kontakt: Flemming Rozalski · Tel. 54 71 50 81
oder
Søren Mathisen ·Tel. 2219 0334


Femø Kirche

Die kleine idyllische Kirche wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut und dem Schutzheiligen der Fischer und Seefahrer, dem Hl. Nikolas, geweiht.

Nach romanischem Vorbild wurde der älteste Teil der Kirche in großen roten Backsteinen (munkesten – Mönchsstein) errichtet, gemischt mit behauenen Findlingen. Das Chorgewölbe und der östliche Innengiebel sind mit spätgotischen Kalkmalereien ausgeschmückt.

Beim Inventar der Kirche fällt besonders das gotische Kruzifix über dem Altar ins Auge. Es ist aus dem 14. Jhd. Und harmoniert auf einfache aber schöne Art und Weise mit den Wandmalereien von Stefan Viggo Pedersen aus dem Jahre 1939, auf denen ein goldener Strahlenkranz von König David und dem Propheten Jesaja flankiert wird.